Aktuelles aus der Stadt: Stadt Leingarten

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Frühling in Leingarten
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Frühling in Leingarten
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Der Bauhof

Autor: Frau Haiges
Artikel vom 15.02.2021

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leingarten,

diesen Monat möchte ich Ihnen ein paar Informationen zum Winterdienst geben.

Im Jahre 2004 wurden die Streu- und Räumpläne für die Verkehrsstraßen geändert. Der Gesetzgeber sagt, dass nur die Straßen geräumt und gestreut werden müssen wo die Faktoren “stark befahren und gefährlich“ zusammentreffen. Das heißt, Straßen die gefährlich sind, z.B. Steilstrecken vor Bahnübergängen, scharfe Kurven etc. und stark befahren wie z.B. die Heilbronner Straße und Eppinger Straße, müssen laut Gesetzgeber geräumt und gestreut werden.

Alle weiteren Straßen die geräumt und gestreut werden sind eine freiwillige Leistung der Kommunen.

Auf Grund dieser Vorgaben wurden folgende Streupläne festgelegt.

Diese Streupläne umfassen weit mehr Streckenabschnitte als vom Gesetzgeber gefordert sind. Die aktuellen Streupläne werden in zwei Streustufen unterteilt, in Stufe 1 und Stufe 2.

Die Stufe 1 beinhaltet alle Straßen die gefährlich und stark befahren sind inkl. der Steilstrecken. Wenn die Stufe 1 abgearbeitet und befahrbar ist, wird die Stufe 2 geräumt und gestreut.

Die Stufe 2 beinhaltet Zufahrtsstraßen zu den Wohngebieten wie z.B. Platanenweg, Stuttgarter Straße, Augelbaumstraße, Hoppenstraße um einige zu nennen.

Die Straßen die nicht in der Stufe 1 und 2 vertreten sind, werden nur bei extremen Witterungen wie starkem Blitz Eis und Schneefall bei mehr als 20 cm, bearbeitet. Aber auch bei extremen Witterungsverhältnissen müssen zu erst die Stufen 1 und 2 bearbeitet werden. Es kann also durchaus sein, dass trotz extremen Verhältnisse die Nebenstrecken nicht angefahren werden können, weil die Mitarbeiter damit beschäftigt sind, immer wieder die Stufen 1 und 2 zu räumen und zu streuen.

Ich möchte nun die Aufgaben aufzeigen, die die Mitarbeiter bei einem Winterdiensteinsatz leisten müssen:

1. Räumen und streuen der Straßen Stufe 1 und 2:

    Für diese Arbeiten sind 2 Mitarbeiter und 2 Großfahrzeuge eingesetzt, die einen Streckenabschnitt von 25 Kilometer Fahrstrecke zu räumen und streuen haben.

2. Räumen und streuen der Gehwege entlang gemeindeeigener Grundstücke und Plätze sowie die Hauptwege der Friedhöfe und der Recyclinghof:

    Für diese Arbeiten sind 2 Mitarbeiter mit zwei Kleintraktoren unterwegs.

3. Räumen und streuen der Stadtbahnhaltestellen:

    Um die Stadtbahnhaltestellen verkehrssicher zu machen, sind 2 Mitarbeiter mit einem Transporter im Einsatz.

4. Räumen und streuen der Gehwege entlang gemeindeeigener Grundstücke:

    Für diese Arbeiten sind 2 Mitarbeiter mit einem Transporter unterwegs.

5. Räumen und streuen sämtlicher Fußgängerüberwege und den Behindertenparkplätzen:

    Um diese Arbeiten abzuleisten werden 2 Mitarbeiter und ein Transporter eingesetzt.

Wie unschwer zu erkennen ist, sind bei einem Einsatz 10 Mitarbeiter unterwegs um die Verkehrssicherheit im Ort herzustellen. Insgesamt stehen durchschnittlich 20 Mitarbeiter für den Winterdienst zu Verfügung. Da die Bereitschaft wöchentlich wechselt und wir bei ganztags Einsätzen im Zweischichtbetrieb arbeiten müssen, stehen für jede Schicht 10 Mitarbeiter zu Verfügung. Diese Mitarbeiteranzahl wird auch benötigt um einen optimalen Einsatz gewährleisten zu können. Da es immer wieder zu Krankheitsausfällen kommt, ist es deshalb oft notwendig, dass Mitarbeiter Doppelschichten leisten müssen.

Immer wieder bekomme ich Beschwerden, dass der Schnee zurück auf den Gehweg geschoben wird, dass die Häuser oder Gärten durch Spritzwasser bzw. Schneematsch verunreinigt werden und das die Fahrzeuge nicht rechtzeitig die Straße frei geräumt haben bzw. nicht ordentlich geschoben wurde.

Um diesem Problem gerecht zu werden brauchen wir auch Ihre Hilfe.

Ich möchte nun einige Problempunkte aufzeigen.

  • Der Schnee wird wieder zurück auf die Gehwege und Einfahrten geschoben:

Da die Großfahrzeuge eine feste Räumbreite haben, ist es bei schmalen Straßen oft nicht anders möglich, als dass der Schnee wieder Richtung Gehweg geschoben wird. Es ist jedoch eine große Hilfe wenn beim Räumen der Gehwege und Einfahrten der Schnee seitlich angehäuft und nicht auf die Straße geworfen wird.

Grundsätzlich ist es nicht erlaubt den Schnee auf die Straßen zu werfen! Dies ist eine Ordnungswidrigkeit! Der Schnee muß seitlich gelagert werden!

  •  Straßen wurden nicht ordentlich geschoben bzw. geräumt:

Es kommt immer wieder vor, dass unsere Großfahrzeuge wegen parkender Fahrzeuge Probleme haben Straßenabschnitte ordentlich zu räumen. Die Großfahrzeuge brauchen zwingend eine Fahrbahnbreite von mindestens 3 bis 4 Meter um ordentlich und sicher arbeiten zu können. Es ist deshalb für uns eine große Hilfe, wenn die Fahrzeuge ordnungsgemäß geparkt werden und wenn möglich die Seitenspiegel eingeklappt sind.

Dieselben Probleme haben unsere Kleintraktoren auf den Gehwegen. Auch hier kommt es immer wieder vor, dass Fahrzeuge unsachgemäß auf Gehwegen geparkt werden und die Traktoren dann diesen Gehweg nicht ordentlich räumen können. Diese Stellen müssen dann von Hand nachgearbeitet werden.

Ich hoffe dass ich Ihnen damit einen Überblick über die Arbeiten und Schwierigkeiten beim Winterdienst geben konnte. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Es grüßt Sie

Michael Brenner
Bauhof Leingarten
Dieselstraße 74
74211 Leingarten
Tel.: 07131/395555     
Fax: 07131/395554                   
E-Mail: bauhof@leingarten.de

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