Kindertagesstätten während der Corona-Zeit: Stadt Leingarten

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Kindertagesstätten während der Corona-Zeit: Stadt Leingarten

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Frühling in Leingarten
Frühling in Leingarten
Frühling in Leingarten
Frühling in Leingarten
Sommer in Leingarten
Fensterblick zum Heuchelturm
Sommer in Leingarten
Sonnenuntergang
Herbst in Leingarten
Heuchelberg
Weinberg Heuchelberg
Herbst in Leingarten
Der Heuchelturm
Herbst in Leingarten
Rathaus Schluchtern
Und wieder der Heuchelturm
Winter in Leingarten
Heuchelturm im Winter
Winter in Leingarten
Das Kulturgebäude
Kindertagesstätten während der Corona-Zeit

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Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Seit dem 29.06.2020 sind unsere Kindertagesstätten in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen übergegangen. Auf der Grundlage der Regelungen des Kultusministeriums haben wir unser Konzept für die städtischen Kindertagesstätten erarbeitet. Dieses sieht folgendes vor:

  • Der Rechtsanspruch nach SGB VIII ist weiterhin ausgesetzt
  • Die Notbetreuung entfällt
  • Jedes Kind besucht wieder täglich die Kindertagesstätte
  • Es gibt keine Abstandsregeln unter den Kindern innerhalb ihrer Betreuungsgruppe.
  • Die Abstandsregeln unter Erwachsenen müssen eingehalten werden
  • Die Kinder werden weiterhin in festen Gruppen und festen Räumen betreut
  • Die Anzahl der Kinder in den Gruppen erhöht sich auf die Gruppengröße laut der Betriebserlaubnis
  • Die Gruppen müssen weiterhin getrennt bleiben, somit wird es weiterhin feste Bring- und Abholzeiten und Gartenzeit geben. Die Gruppen werden möglichst konstant von den gleichen Fachkräften betreut.
  • Mit Beginn des neuen Kita-Jahres müssen alle Kinder vor Betreuungsbeginn eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten in der Kindertagesstätte abgeben. Nach jeder Schließzeit muss diese Erklärung erneut ausgefüllt und abgegeben werden. Sofern Sie diese nicht schon vorab ausfüllen können, liegen ausreichend Formulare in den Einrichtungen bereit
  • Im Falle von Krankheit der Fachkräfte, kann es dazu kommen, dass einzelne Gruppenangebote kurzfristig nicht in vollem Umfang angeboten werden können
  • Jede Einrichtung hat ein individuelles Hygienekonzept. Dieses steht Ihnen über die Einrichtungen zur Verfügung.
  • Eingewöhnungen finden wieder statt. Die Kindertagesstätten haben auch dafür ein Konzept erstellt, wie eine Eingewöhnung unter den geltenden Regelungen stattfinden kann, aber auch dem Bedürfnis der Kinder entspricht.
  • Es gibt weiterhin Risikogruppen im Bereich der Fachkräfte, welche weiterhin nicht in der Betreuung der Kinder eingesetzt werden können. Somit kann es in diesen Fällen sein, dass die Betreuungszeiten nicht umfänglich angeboten werden können.

Das Kultusministerium sieht vor, dass der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bis einschließlich des Kita-Jahres 2020/2021 gilt, sofern es nicht aus Gründen des Infektionsgeschehens wieder zu Einschränkungen oder weiteren Erleichterungen kommt. In diesen Fällen werden wir Sie wieder zeitnah informieren.

Nach den Sommerferien haben wir im Rahmen des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen in Trägerverantwortung zwei Gruppen pro Einrichtung zu einem Gruppenverband zusammen geschlossen. Somit war die Arbeit in einem teilweise offenen Konzept wieder möglich. Ansonsten galt weiterhin die strikte Trennung der restlichen Gruppen.

Nun hat sich die Lage des Infektionsgeschehens leider wieder verschärft. Wir befinden uns aktuell in der Pandemiestufe 3.

Aufgrund dessen haben wir unser Konzept überarbeitet und angepasst.

Nach unseren vorliegenden Informationen bedeutet die Pandemiestufe 3 (Kritische Phase) neben weiteren Einschränkungen im privaten öffentlichen Leben, für den Betrieb der Kindertagesstätten:

  • Feste Gruppenbildung: strenges Kohortenprinzip
  • Einschränkung des Betriebs: kein gruppenübergreifendes Arbeiten möglich

Ziel ist es mit diesen Maßnahmen den Betrieb der Kindertagesstätten so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Mit Erreichen der Pandemiestufe 3 ist der Betrieb der Kindertagesstätten im Gruppenverband (Zusammenlegung von 2 Gruppen pro Einrichtung) nicht mehr möglich. Der Gruppenverband wird aufgelöst und feste Gruppen werden gebildet. Bei der Bildung dieser Gruppen wird darauf geachtet, dass Freundschaften berücksichtigt werden, ebenso die pädagogische Arbeit. Zudem wird es auch wieder striktere Bring- und Abholzeiten geben, damit der Kontakt der Gruppen so weit wie möglich ausgeschlossen werden kann.

Neben der Trennung der Kinder in Gruppen, muss die Betreuung durch möglichst konstantes Betreuungspersonal gewährleistet werden. Somit kann es vereinzelt in Kindertagesstätten dazu kommen, dass die Öffnungszeiten nicht in vollem Umfang angeboten werden können. Zudem kann im Falle von Personalausfall nur begrenzt vertreten werden. Somit kann es zu kurzfristigen und kurzzeitigen Reduzierungen der Öffnungszeit bzw. Schließtage kommen.

Ihre Kindertagesstätte hat das Konzept der festen Gruppen gebildet. Sie werden von Ihrer Kindertagesstätte über die Gruppeneinteilung informiert. Dieses Konzept werden wir, sofern benötigt, vorerst bis auf Weiteres fortführen.

Auch der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in der Pandemiestufe 3 stellt wieder eine neue Arbeitsgrundlage für uns dar. Somit können bzw. müssen wir im Verlauf der praktischen Umsetzung an der ein oder anderen Stelle Änderungen vornehmen.

Trotz aller weiterer Vorschriften und Regelungen freuen wir uns täglich alle Kinder in unseren Kindertagesstätten begrüßen zu dürfen, in denen auch in diesen Zeiten der Spaß und das Lachen der Kinder an erster Stelle steht.

Für Rückfragen steht Ihnen die Leiterin der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen Frau Simone Elfner, Telefonnummer: 07131 4061-48, simone.elfner@leingarten.de, gerne zur Verfügung.
 

Informationen zu möglichen Gebührenerstattungen der Kita-Gebühren während der Pandemiezeit

Aufgrund von Personalausfall kann es zu kurzfristigen und kurzzeitigen Reduzierungen der Öffnungszeiten und Schließungen kommen. Zudem kann es sein, dass aufgrund einer behördlichen Entscheidung einzelne Gruppen oder komplette Einrichtungen schließen müssen.

Dabei stellt sich die Frage, wie in diesen Situationen mit den Betreuungs- und Mittagessensgebühren umgegangen wird. Deshalb finden Sie im Nachgang eine Information, wie die Stadt Leingarten in solchen Fällen reagiert. Findet eine Änderung des regulären Angebots statt, wird dies von der Einrichtung notiert und im Nachgang von der Kämmerei gutgeschrieben. Deshalb ist eine Änderung des Betreuungsvertrags Ihrerseits in diesen Fällen nicht notwendig


1.Bei zeitlich begrenzter Reduzierung des Betreuungsumfangs oder einer zeitlich begrenzten Schließung

Kommt es in den Einrichtungen zu zeitlich begrenzten Schließungen (z.B. im Quarantänefall) oder zu einer Reduzierung des möglichen Betreuungsumfangs (z.B. aufgrund von personellen Engpässen), werden die zu entrichtenden monatlichen Gebühren durch die Stadt an den möglichen Betreuungsumfang angepasst. Als möglicher Betreuungsumfang gelten 6, 8 oder 10 Stunden.

Liegt die von Ihnen mit der Stadt vereinbarte Betreuungszeit über dem von der jeweiligen Einrichtung möglichen Betreuungsumfang werden die Differenzstunden zum möglichen Betreuungsumfang erstattet. Zum Beispiel in dem Fall, dass eine Einrichtung zeitlich begrenzt lediglich nur eine 6-Stunden-Betreuung anbieten kann, aber bisher 8 Stunden in Anspruch genommen wurden. In diesem Fall werden 2 Stunden erstattet. Auf die tatsächliche Inanspruchnahme kommt es nicht an. Zum Beispiel: Kind wurde nur 5,5 Stunden betreut, in diesem Fall wird der nächst größere mögliche Betreuungsumfang (hier 6 Stunden) für die Ermittlung der Gebühren-erstattung berücksichtigt.

Einer Neuvereinbarung der Betreuungszeit bedarf es bei zeitlich begrenzter Reduzierung der möglichen Betreuungszeiten nicht.

2. Bei Reduzierung des Betreuungsumfangs ohne bekannter zeitlicher Begrenzung

Sollte eine Reduzierung des möglichen Betreuungsumfangs in einzelnen Einrichtungen oder Gruppen ohne zeitliche Begrenzung erforderlich sein, so bedarf es einer Änderung des Aufnahmevertrags, sofern der bisher in Anspruch genommene Betreuungsumfang über die Betreuungsmöglichkeiten der Einrichtung hinausgeht. Zum Beispiel in dem Fall, dass eine Einrichtung dauerhaft lediglich eine 6-Stunden-Betreuung anbieten kann, aber bisher 8 Stunden in Anspruch genommen wurden.

Sie werden über die erforderliche vertragliche Anpassung dann entsprechend informiert.

3. Gebührenabrechnung bei Inanspruchnahme von Notbetreuungsgruppen

Die Gebührenerhebung richtet sich nach den Betreuungszeiten der Anmeldung zur Notbetreuung. Dies bedeutet, dass die in Anspruch genommene Betreuung entsprechend den gültigen Regelungen mit 6, 8 oder 10 Stunden abgerechnet wird. Auf die tatsächliche Inanspruchnahme kommt es nicht an. Abgerechnet wird das gebuchte Betreuungspaket.

4. Erstattung von Essensgeldern

Kann von den Einrichtungen z.B. aufgrund von Personalmangel, Schließungen oder geänderten Vorgaben kein warmes Mittagessen angeboten werden, wird dies von den Einrichtungen notiert und im Nachgang gutgeschrieben.

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