Aktuelles aus der Gemeinde: Gemeinde Leingarten

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Frühling in Leingarten
Frühling in Leingarten
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Frühling in Leingarten
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Frühling in Leingarten
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Sommer in Leingarten
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Sommer in Leingarten
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Winter in Leingarten
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Neujahrsempfang 2019

Autor: Frau Haiges
Artikel vom 23.01.2019

Neujahrsempfang

Guter Besuch beim Neujahrsempfang im Kulturgebäude Gewohnt spritzig und unterhaltsam vergehen die 60 Minuten des offiziellen Neujahrsempfangsprogramms in Leingarten. Bürgermeister Ralf Steinbrenner punktet am Sonntagabend mit einer ausgefeilten Rede, das von Christine Trautmann dirigierte Akkordeonorchester der Musikvereinigung Leingarten mit ausgezeichneten musikalischen Beiträgen.

Rund 300 Besucher, unter ihnen auch Neubürger, Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Vereinen, lauschen im Kulturgebäude aufmerksam der mit zahlreichen Bildern visualisierten Ansprache Steinbrenners, für die er mehrfach Zwischenapplaus erhält. Seine Worte sind gespickt mit einer Fülle weltweiter und kommunalpolitischer Geschehnisse.

„2018 ist Geschichte“ sagt der Verwaltungschef: „Das vergangene Jahr war geprägt von brummender Wirtschaft und sprudelnden Steuereinnahmen.“ Ganz vielen Menschen gehe es so gut wie noch nie. Dennoch, so Steinbrenner, seien wir wieder massenhaft der deutschen Volkskrankheit des Jammerns und der Luxusprobleme erlegen gewesen anstatt dafür zu danken, gesund zu sein und keine echten existenziellen Probleme zu haben. 

2019 sollen alle guten Vorsätze nachhaltig und gewissenhaft umgesetzt werden. „In Leingarten ist das Glas halb voll und nicht halb leer“, betont Ralf Steinbrenner: „Wir befinden uns in einer Zeit mit rasantem technologischem Wandel.“ Das überfordere viele Menschen. Deshalb freue er sich darüber, dass sich der Neujahrsempfang inzwischen als „Plattform für Informationsaustausch und persönliche Begegnungen“ etabliert habe.

Der Schultes kreidete auch die Ungerechtigkeit der Welt an. Megatrends würden das Geschehen bestimmen, Europa verliere immer mehr an Bedeutung. Deshalb würden Strategien gesucht, die den Neuanfang fördern oder zumindest zulassen – als Europa, Deutschland und Privatperson. Das erfordere Umdenken, Mut und aktives Handeln, verdeutlicht Steinbrenner. Für viele sei heutzutage ein schneller Internetzugang fast so wichtig, wie der Anspruch auf sauberes Trinkwasser, findet er. Den angedrohten Handelskrieg zwischen den USA und China bezeichnet der Bürgermeister als „Wohlstandsvernichter des Jahrhunderts“.

Viele Herausforderungen von „A“ wie atomare Energiegewinnung bis hin zu „Z“ wie Zuwanderung würden sich aufgrund internationalen Verflechtungen und Abkommen nicht mehr national bewältigen lassen. „Wir brauchen dringend ein starkes Europa“, mahnt Ralf Steinbrenner: „Und keine nationalistische Kleinstaaterei von Egoisten.“ Steinbrenners umfassende Chronologie enthält unter anderem auch Themenbereiche wie den Brexit und den Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung. Weitere Themenbereiche sind das kommunale Gemeindeentwicklungskonzept, der Flächennutzungsplan, die Infrastruktur die Erfolgsgeschichte Bürgerbus sowie die Projekte Hallenbad-, Mensa- und Feuerwehrhaus-Neubau, das geplante dritte Ärztehaus, die Sanierung und Erweiterung des Museums sowie die Migration und Integration von Asylbewerbern.

Mit der Aussage: „Das Ehrenamt ist kein Luxus für die Gemeinde, sondern der Humus für eine gedeihliche Entwicklung“, würdigt Ralf Steinbrenner die ehrenamtlich Tätigen. Das sei eine sehr gute, anregende und überparteiliche Rede des Bürgermeisters mit einem weiten Blick über das Ortsgeschehen hinaus gewesen, urteilt Johannes Ritschel beim anschließenden Stehempfang.

Drittes Ärztehaus geplant In Leingarten soll ein weiteres Ärztehaus entstehen, berichtete Bürgermeister Ralf Steinbrenner beim Neujahrsempfang. In dem nördlich des Bahnhofs geplanten Projekt wollen sich voraussichtlich vier Orthopäden, zwei Allgemeinärzte, ein Hörgeräteakustiker, ein Sanitätsgeschäft und ein Physiotherapeut ansiedeln. Außerdem soll ein Café integriert werden. Nach dem seit 2006 bestehenden Ärztehaus an der Brühlstraße und dem 2018 eröffneten Arztgebäude am Kippkreisel ist es die dritte Einrichtung dieser Art in der derzeit 11 787 Einwohner zählenden Heuchelberg-Gemeinde. Steinbrenner ist zuversichtlich, das Projekt im Frühjahr mit einem Privatinvestor eintüten zu können. Text und Fotos: Josef Staudinger

 

 

 

 

 

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