Bildhauersymposium: Gemeinde Leingarten

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Frühling in Leingarten
Frühling in Leingarten
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Frühling in Leingarten
Blüten und eine Hummel
Frühling in Leingarten
Die Stadtbahn
Sommer in Leingarten
Badespaß
Sommer in Leingarten
Fensterblick zum Heuchelturm
Sommer in Leingarten
Sonnenuntergang
Herbst in Leingarten
Heuchelberg
Weinberg Heuchelberg
Herbst in Leingarten
Der Heuchelturm
Herbst in Leingarten
Rathaus Schluchtern
Und wieder der Heuchelturm
Winter in Leingarten
Heuchelturm im Winter
Winter in Leingarten
Das Kulturgebäude
Bildhauersymposium

Hauptbereich

Zur Gestaltung der Kreisverkehrsanlagen in Leingarten

Vom 30.06. - 22.07.2007 haben fünf international renommierte Künstler in einem offenen Atelier auf dem Parkplatz der Festhalle Leingarten Kunstwerke für zwei bestehende und drei in Planung befindliche Kreisverkehrsanlagen geschaffen. Die Überlegung die Kreisverkehrsflächen mit Kunstwerken zu gestalten hat zwei Aspekte, zum einen den Pflegeaufwand der bei einer konventionellen Gestaltung sehr aufwändig und auch teuer ist, zum zweiten steht Kunst mitten im Leben, eine Auseinandersetzung mit Kunst findet absichtlich oder zufällig statt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war bei den Überlegungen, dass die Einwohner unserer Gemeinde das Entstehen der Kunstwerke ab dem ersten Tag miterleben können und somit die Identifikation und Akzeptanz mit den Werken deutlich besser sein würde, was sich im Nachhinein als richtig herausgestellt hat. Die teilnehmenden Künstler hatten bei einem Besuch in Leingarten die Standorte der zu schaffenden Werke angesehen und aufgrund dessen Modelle angefertigt die alle mit der Geschichte oder Gegenwart der Gemeinde Leingarten im Einklang stehen. Überzeugt von der Idee, dem Konzept und vor allem von den Modellen der teilnehmenden Künstler Christiane Guillaubey, Giorgie Cpajak, Matthew Simmonds, Georg Victor, und Gunther Stilling hat der Gemeinderat im März 2007 zugestimmt.

Die Kosten für die Gestaltung der fünf Kreisverkehre lagen bei 175.000 Euro wovon ein nicht unerheblicher Teil durch Spenden abgedeckt wurde. Fünf bis zu fünf Meter hohe Skulpturen aus Sandstein, Marmor und Aluminium prägen inzwischen Leingartens Ortsbild an markanten Stellen. Bei teilweise widrigen Wetterbedingungen arbeiteten die Künstler mit Hammer und Meißel, Flex und Bohrmaschine, Motorsäge und Presslufthammer, um zum Beispiel aus 20 Tonnen Sandstein ein 12 Tonnen Kunstwerk zu gestalten.

Alle unsere Erwartungen bezüglich des Bildhauer – Symposiums und deren Akzeptanz bei der Bevölkerung wurde um ein vielfaches übertroffen. Täglich waren viele Interessierte, Kindergärten und Schulklassen im Offenen Atelier zu Besuch, suchten den Austausch mit den Künstlern und gipfelten in Aussagen wie „ Wir sind Leingarten“. Inzwischen sind alle fünf Skulpturen aufgestellt und erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit bei Einwohnern und Besuchern Leingartens.

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