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Wohnen im Alter

Barrierefreies Wohnen

Meistens macht man sich erst im Alter Gedanken zum Barrierefreie Wohnen. Dabei steht der Wunsch nach Unabhängigkeit und Mobilität an vorderster Stelle. Der Fachbegriff dafür lautet „Wohnraumanpassung“.

Hier gilt es, die verschiedenen notwendigen Veränderungen oder auch Umbaumaßnahmen zum und im Wohnbereich zu prüfen. So werden Engstellen, die im häuslichen Bereich vorhanden sind, nach Möglichkeit soweit verbreitet, um einen Rollator oder auch Rollstuhl bequem verwenden zu können. Stolperfallen wie Teppiche und Läufer sollten am besten komplett weggeräumt werden, ebenso wie Kleinmöbel oder Accessoires, die im Weg stehen. Sämtliche störende Stromkabel werden an der Wand entlang befestigt.

Die neu gewonnene Barrierefreiheit senkt auch Ihr Sturzrisiko. Für ein sicheres Lebensumfeld können evtl. noch zusätzliche Lichtschalter montiert werden, um von möglichst vielen Stellen aus das Licht anmachen zu können. Im Bad bzw. der Toilette sollte man überlegen, ob man das WC höher montieren lässt, damit man bequemer aufstehen kann. Sofern noch nicht vorhanden sollte eine bodengleiche Dusche mit Haltegriffen vorgesehen werden. Duschsitze zum bequemen Duschen gibt es zur Montage oder auch lose auf dem Boden stehend.

Für die Wohnraumanpassung gibt es evtl. Zuschüsse von der Pflegekasse, Versorgungsämter (bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises), KfW-Förderbank sowie weiteren Institutionen.

Wichtig ist immer: Niemals mit den Baumaßnahmen beginnen, bevor ein Antrag gestellt wurde! Zuerst muss geprüft werden, ob und in weit Ihnen Zuschüsse gewährt werden können und von wem die Zuschüsse übernommen werden.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.barrierefrei.de oder www.wohnungsanpassung-bag.de sowie bei Ihrer Pflegekasse.

Haushaltshilfen – Heimliche Helfer – Schwarzarbeit?

Viele Senioren nutzen im Alter helfende Hände zur Unterstützung in Haus, Hof und Garten. Man  möchte weiterhin in seinem gewohnten Umfeld wohnen und leben, aber einzelne Arbeiten sind nicht mehr durchführbar oder zu beschwerlich. Dafür bietet es sich an, dass man sich Unterstützung von einer externen Haushalts- oder Gartenhilfe holt.

Doch Achtung: „Heimliche Helfer“, die nicht bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden, sind Schwarzarbeiter. Dabei drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Um dies zu vermeiden, muss der Arbeitgeber nur folgendes tun: Im Internet unter www.minijob-zentrale.de kann das sogenannte Haushaltsscheck-Formular entweder heruntergeladen oder direkt online bearbeitet werden. Ebenso kann man das Formular telefonisch unter der Nummer 0355/290270799 anfordern und ausgefüllt an die Minijob-Zentrale senden.

Diese ordentliche Anmeldung bietet sowohl für den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber einige Vorteile: Die Minijobber können monatlich bis zu 450 Euro verdienen und sind durch die Anmeldung gleichzeitig rentenversichert, eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist jedoch ebenfalls möglich. Zusätzlich haben Minijobber Anspruch auf Urlaub und im Krankheitsfall auf Entgeltfortzahlung. Der Arbeitgeber wiederum ist über die Unfallversicherung bei Unfällen des Minijobbers vor Ansprüchen geschützt und kann außerdem einen Teil seiner Kosten steuerlich absetzen. Bei Fragen oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Minijob-Zentrale, unter den vorgenannten Kontaktdaten.

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Kontakt

Bürgermeisteramt Leingarten
Heilbronner Straße 38
74211 Leingarten
Tel.: 07131 4061-0
Fax: 07131 4061-38
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