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Alltagstipps und -hilfen

Schützen Sie sich vor Trickdiebstahl - nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause

Nachdem es immer wieder zu Trickbetrügereien kommt, möchten wir Sie auf die am häufigsten angewendeten Tricks aufmerksam machen, die evtl. bei Ihnen zu Hause auftreten können:

- Oftmals wird wegen Übelkeit oder Medikamenteneinnahme die Bitte um ein Glas Wasser geäußert, um den Privatbereich zu betreten.
- Es wird eine Notlage vorgetäuscht, die es dem vermeintlichen Opfer ermöglicht, in Ihren Wohnbereich vorzudringen.
- Eine offizielle Funktion wird vorgetäuscht, teilweise mit gefälschtem Dienstausweis, um das Betreten des Privatbereichs zu ermöglichen.
- Eine vermeintliche persönliche Bekanntschaft, die schon Jahre zurückliegt, soll den Zutritt zum Privatbereich ermöglichen.

Empfehlung: Nutzen Sie immer eine vorhandene Türgegensprechanlage und lassen Sie im Zweifelsfall Ihre Eingangstüre geschlossen! Sie sind nicht verpflichtet, einer fremden Person zu öffnen. Das hat nichts mit unterlassener Hilfeleistung zu tun. Und: Seien Sie unbedingt stets wachsam fremden Personen gegenüber.

Ein unverzichtbares Hilfsmittel: Hörgeräte

Da die Hörhilfen in der Regel täglich im Einsatz sind, muss man einiges beachten. Um vor allem die Lebensdauer dieser unscheinbaren Hilfsmittel zu erhöhen, ist eine regelmäßige tägliche und typgerechte Pflege enorm wichtig. Die Geräte sollte man auf alle Fälle keiner unnötigen Feuchtigkeit, Hitze oder Haarspray aussetzen. Legen Sie daher Ihr Hörgerät vor dem Duschen, Schwimmen oder Saunieren prinzipiell ab, ebenfalls bevor Sie Haarspray benutzen. Am besten bewahren Sie es in einer kleinen Box auf, wenn es nicht getragen wird. Dadurch kann es nicht so schnell verloren gehen oder fällt herunter.

Man unterscheidet zwei Arten von Hörgeräten: Das Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO) sitzt hinter dem Ohr und ist mit einem Schallschlauch mit dem Ohrpassstück im Ohr verbunden. Außerdem gibt es noch die Im-Ohr-Geräte (IO). Der Name sagt es schon: das Gerät sitzt direkt im Ohr.

Beim HdO sollte sowohl das Ohrpassstück als auch der Schlauch regelmäßig gereinigt werden. Hierzu muss man beim ausgeschalteten Hörgerät den Schallschlauch vom HdO trennen. Das Gehäuse des Gerätes reibt man mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Das Ohrpassstück kann man in einen kleinen Behälter mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit legen. Anschließend muss es mit einem Zellstofftuch getrocknet werden. Mit einem IO sollte besonders behutsam umgegangen werden. Dieses können Sie lediglich mit einem feuchten Desinfektionstuch abputzen.

Ihr Hörgeräteakustiker zeigt Ihnen sicherlich bei Bedarf die richtige Pflege. In der Regel ist dieser Service kostenlos. Achten Sie auch darauf, dass Sie nur Hörgerätebatterien mit der richtigen Spannung verwenden. Durch handelsübliche Knopfzellen kann es auf Grund einer höheren Spannung zu einem Kurzschluss im Hörsystem kommen.

Die richtige Einnahme von Medikamenten

Wer regelmäßig Arzneimittel einnehmen soll, muss teilweise kleine Tricks anwenden, um sich die Handhabung bzw. korrekte Einnahme zu erleichtern. Die Arzneimittelhersteller sind bis heute noch sehr wenig auf die Bedürfnisse von älteren, kranken und/oder pflegebedürftigen Menschen eingestellt. Für eine erfolgreiche Therapie ist es jedoch unbedingt erforderlich, die empfohlene Dosierung und die richtige Einnahme einzuhalten. Daher möchten wir Ihnen mit ein paar Informationen und Tricks etwas behilflich sein:

Medikamenteneinnahme:
Wichtig ist bei der Einnahme, dass die Vorgaben „wann, wie oft und wie viel“ unbedingt beachtet werden. Bei der Anweisung „auf nüchternen Magen“ heißt normalerweise ca. eine halbe Stunde vor dem Frühstücken. „Vor dem Essen“ bedeutet ca. eine Stunde vor und „nach dem Essen“ mindestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit.

Einnahmeempfehlung:
Gerne heißt es auf den Packungsbeilagen „mit ausreichend Flüssigkeit“. Dies bedeutet für die Einnahme, die Arznei mit mindestens einem halben Glas Wasser einzunehmen. Als Flüssigkeiten sind gar nicht geeignet: heiße Getränke wie Kaffee oder Schwarztee, Milch, Zitrusfruchtsäfte sowie sämtliche alkoholische Getränke. Diese Getränke können die Wirkungsweise von Medikamenten erheblich verändern.

Flüssigkeiten: 
Bei Flüssigpräparaten kann die exakte Dosierung oftmals schwer fallen. Messbecher oder –löffel, sofern für das Arzneimittel vorgesehen, sind noch einigermaßen beherrschbar. Bei der Tropfendosierung wird es schon schwieriger. Hier könnte es helfen, einen dünnwandigen Plastikbecher (z. B. einen leeren und gereinigten Joghurtbecher) zu verwenden. Halten Sie den Becher am oberen Rand fest und lassen Sie die Tropfen in den Becher fallen. Jeder Tropfen fällt hörbar auf den Becherboden. Noch besser sind sogenannte Dosierspritzen geeignet, mit denen sich die flüssige Arznei exakt abmessen lässt.

Tabletten:
Bei der Medikamenteneinnahme ist es manchmal erforderlich, dass Tabletten geteilt werden müssen. Doch trotz einer eingestanzten Rille ist eine exakte Trennung der Tablette oftmals nicht möglich, im schlechtesten Fall zerbröselt sie. Hierfür bieten Apotheken oder Drogeriemärkte einen sogenannten Tablettenzerteiler aus Plastik an.

Sollten Sie dennoch unsicher bei der Dosierung sein, klären Sie Ihre Fragen unbedingt mit dem behandelnden Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.

Hausarbeit bequemer machen

Tipps für ergonomische HausarbeitenZuerst eine Begriffserklärung: Ergonomie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern ergon = Arbeit und nomos = Gesetz, Regel zusammen. Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit der Arbeit, d.h. die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf sowie die Arbeitsgeräte so zu optimieren, dass möglichst geringe bis keine gesundheitlichen Belastungen auftreten.

Wohnen Sie noch in Ihrem vertrauten Umfeld und erledigen Ihre Hausarbeiten selbstständig? Gerne möchten wir Ihnen mit ein paar Tipps helfen, Ihren Körper bei der Hausarbeit zu entlasten. Dabei können Sie Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und unfallträchtige Bewegungen vermeiden.

- Sorgen Sie für Arbeitsplätze, die Ihrer Körpergröße angepasst sind. - Platzieren Sie Herd, Kühlschrank, Waschmaschine etc. nach Möglichkeit auf Augenhöhe, so können Sie die Geräte gut bedienen. - Praktisch ist ein höhen- und/oder längenverstellbarer Tisch zum Arbeiten. - Besen haben am besten einen Teleskopstiel, damit Sie in aufrechter Körperhaltung fegen können. - Komfortable Staubsauger haben ein Teleskoprohr, sind klein und handlich und haben leichtgängige, rundum drehbare Rollen. Lange Kabel ermöglichen ohne großes Umstecken einen großen Aktionsradius und sind am besten automatisch zum Auf- und Abwickeln. - Teilen Sie sich Ihre Arbeiten ein und versuchen Sie, nicht alles auf einmal und an einem Tag erledigen zu wollen. - Machen Sie zwischen den Arbeiten auch mal eine Pause und entspannen sich. - Dehnen und strecken Sie sich regelmäßig und/oder machen zwischendurch leichte Lockerungsübungen. - Vermeiden Sie längere Zeit in einer Körperposition zu verharren (z.B. gebückte Haltung). - Regelmäßige Gymnastik und gezieltes Training der Rückenmuskulatur beugt Rückenschmerzen vor und erhält Ihre Beweglichkeit.

Kleine Alltagshilfen für Zuhause

Manche Alltagstätigkeiten gehen einem nicht mehr „so leicht von der Hand“. Dafür gibt es einfache Tipps oder kleine Alltagshilfen, die einem beim Essen, den Haushaltsarbeiten oder auch bei der Körperhygiene helfen und unterstützen.

Tipp 1: Sind einem schon mehrfach Teller und Tassen zu Bruch gegangen sind, ist es eine hilfreiche Erleichterung, wenn man sich hitzebeständiges sowie spülmaschinenfestes Kunststoffgeschirr anschafft.
Tipp 2: Im Sanitätshaus gibt es verschiedene praktische Helfer, um das Essen und Trinken zu erleichtern. Beispiel: Ein sogenannter „Bechergriff“, den man über Tassen oder Becher schiebt fürs leichtere Greifen und Festhalten. Oder „Griffverstärkung“ in verschiedenen Ausfertigungen aus Moosgummi mit Steckschlitz zum Drüberschieben über Messer, Gabel oder Löffel. Damit lässt sich das Besteck besser halten, wenn die Kraft nachlässt.
Tipp 3: Zum Öffnen von Getränkeflaschen oder sonstigen schwer zu bewegenden Drehverschlüssen, gibt es im Handel Schraubverschlussöffner. Zusätzlich empfiehlt es sich, die zu öffnenden Behältnisse auf eine rutschfeste Ablage zu stellen.
Tipp 4: Für den Alltag ist eine Greifzange „Helfende Hand“ ein nützlicher Erwerb. Hat man Probleme beim Bücken, ist dieses Hilfsmittel ein cleverer Helfer zum Aufheben von Gegenständen vom Boden.
Tipp 5: Ein weiterer lohnenswerter "Helfer" ist ein langer Schuhlöffel oder Stiefelknecht, damit man seine Schuhe leichter für einen wohltuenden Spaziergang anzuziehen kann.
Tipp 6: Sofern man im Badezimmerbereich nicht auf einen Badvorleger verzichten möchte, sollte dieser unbedingt mit einer rutschfesten Unterseite beschichtet sein oder auf einem Haftgitter liegen.
Tipp 7: Ebenfalls empfiehlt es sich, Haltegriffe in der Badewanne oder Dusche anzubringen. Vor der Montage sollte man jedoch unbedingt die perfekte Höhe ausprobieren. Zudem ist ein Duschhocker zum Sitzen beim Duschen oder ein Badewannensitzbrett für die Badewanne eine hilfreiche Anschaffung.

Teilweise werden die Kosten für Hilfsmittel von den Krankenkassen übernommen, wenn ein ärztliches Rezept vorliegt. Daher klären Sie vor den einzelnen Anschaffungen mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Krankenversicherung, ob eine Kostenübernahme erfolgen kann oder Sie evtl. einen Zuschuss erhalten.

Beginnen Sie Ihren Tag mit einem gesunden Frühstück!

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie Sie gesund in den Tag starten können? Dabei soll an dieser Stelle nicht der sportliche Aspekt gemeint sein, sondern beginnen Sie doch Ihren Tag mit einem gesunden und reichhaltigen Frühstück. Das sättigt nicht nur langanhaltend, sondern fördert auch tatsächlich Ihre Gesundheit. Denn die Energiespeicher, die über Nacht aufgebraucht wurden, müssen wieder aufgefüllt werden. Eine gesunde Basis sind u.a. Vollkornbrote bzw. -weck, Haferflocken, Obst und Gemüse und auch Milchprodukte. Für ein herzhaftes Frühstück können außerdem verschiedene magere Wurst- oder Käsesorten auf dem Frühstückstisch stehen, denn auch der Genuss sollte bei einem gesunden Frühstück nicht verloren gehen. Natürlich ist es besser, wenn das Frühstück viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthält, da diese mehr Ballast- und Nährstoffe enthalten und damit auch länger sättigen. Aber auch Müsli, Eierspeisen, Marmelade und Honig bereichern den Frühstückstisch.

Für Frühstücksmuffel gilt: Wenn Sie morgens nichts oder nicht viel essen können, dann holen Sie die Mahlzeit am besten im Laufe des Vormittags mit einem zweiten größeren Frühstück nach. Sie werden feststellen, dass Sie nach dem Genuss eines reichhaltigen Frühstücks bis zum Mittagessen weniger Heißhunger auf Süßes verspüren. Und wenn doch, dann greifen Sie lieber zu Obst, Gemüsesticks oder einen Joghurt.

Denken Sie außerdem daran, über den Tag verteilt rund 1,5 Liter zu trinken. Bevorzugen Sie dabei Wasser oder auch energiearme bzw. ungesüßte Getränke.

Sie sehen also, es ist ganz einfach seinen Tag gesund zu beginnen. Wichtig: Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie Ihr Frühstück!

Wie immer gilt auch bei diesem Tipp der Hinweis: Wenn Sie unsicher sind, ob bestimmte Lebensmittel für Sie bedenklich sind oder wie viel Flüssigkeit die Idealmenge für Sie ist, dann klären Sie dies in einem Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wie Sie plötzlichen Heißhunger austricksen können

Eigentlich hat man keinen Hunger und doch ist er da: der Heißhunger!
Aber durch sorgfältig ausgewählte Lebensmittel und regelmäßige Mahlzeiten kann man etwas gegen die Lust auf Süßes, Saures oder auch Fettiges tun. Gesunden Menschen wird empfohlen, drei Mahlzeiten in Ruhe und bewusst zu essen, sich einfach Zeit dafür zu nehmen. Denn erst nach ungefähr 20 Minuten stellt sich ein Sättigungsgefühl ein. Bei älteren Menschen sind meistens kleinere Portionen ideal, da sie nicht mehr so große essen können. Diese Personen sind mit fünf kleinen Mahlzeiten besser dran; dies gilt auch bei Menschen, die zur Unterzuckerung neigen oder Typ-2-Diabetiker sind. Sie sollten zwischendurch eine Banane, Brot oder Joghurt essen.

Um den Heißhunger auszutricksen genügt oft auch schon ein Stück Apfel, Mineralwasser oder ungesüßter Tee. Oder man lenkt sich durch Aktivitäten in jeglicher Form ab. Damit der Stoffwechsel viel zu arbeiten hat, empfiehlt es sich Gemüse, Obst, Vollkornbrot, Milchprodukte sowie helles Fleisch regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen.

Auch ist es prinzipiell wichtig, viel Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Wenn Sie unsicher sind, ob bestimmte Lebensmittel für Sie bedenklich sind oder wie viel Flüssigkeit für Sie die Idealmenge ist, klären Sie das in einem Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.

Mangelernährung im Alter

Mit zunehmendem Alter verändert sich bei den Menschen das Ernährungsverhalten. Dies wirkt sich sowohl auf den Appetit als auch auf die Nahrungsaufnahme aus. Lt. einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) besteht dabei ein hohes Risiko für Mangelernährung.

Verschiedene Ursachen sind dafür verantwortlich:
Abnehmender Appetit, Kaubeschwerden aufgrund von mangelnder Zahn- und Mundhygiene bzw. –gesundheit, erhöhter Vitamin- und Mineralstoffbedarf durch Medikamenteneinnahme. Außerdem hat eine schlechte Verdauung oder auch Mundtrockenheit Einfluss auf seitherige Essgewohnheiten.

Einfache Maßnahmen helfen einer möglichen Mangelernährung vorzubeugen:
Abwechslungsreiche Speisen, die in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt  gegessen werden. Dies gilt auch für ein vielfältiges Getränkeangebot, das man sich am besten schon morgens bereitstellt. Eine gute Hilfe kann dabei ein sogenanntes Trinkprotokoll leisten, in dem die tatsächlich zu sich genommene Trinkmenge (auch Kaffeetränke) eingetragen wird. Optimaler Weise stellt man sich zu jeder Mahlzeit ein Getränk dazu.

Da bei älteren Menschen der Nährstoffbedarf sogar erhöhter sein kann als bei Jüngeren, sollten Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte auf dem Speiseplan stehen. Dazu zählen Getreide, Kartoffeln sowie Hülsenfrüchte. Außerdem helfen vielfältige und abwechslungsreiche Lebensmittel: Getreide, Obst und Gemüse, Fleisch-, Fisch- und Milchprodukte sowie Fette und Öle.

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