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Tipps für die warme Jahreszeit

Flüssigkeitsmangel - vor allem für Senioren eine Gefahr

Auch wenn der Sommer noch bevorsteht, es gab schon ein paar heiße Tage. Und nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) stellen sich viel zu wenige ältere Menschen die Frage, ob sie auch immer genügend trinken.

Problem:
Mit zunehmendem Alter reduziert sich das Durstgefühl. Dadurch wird das Trinken häufig vergessen oder es wird aus Angst vor häufigen bzw. nächtlichen Toilettengängen darauf verzichtet.
Gefahr: Es kann, vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen, zur Austrocknung kommen. Die Folge: Ein Mangel kann zur Minderung der Leistungsfähigkeit sowie zu Verwirrtheitszuständen führen, im Extremfall sogar zu Bewusstlosigkeit. Die Haut und Schleimhäute trocknen aus, die Regulation der Körpertemperatur wird beeinträchtigt. Auch kann die Wirkung von Medikamenten beeinflusst werden.
Lösung:
Die DGE empfiehlt eine tägliche Wassermenge von ca. 2,3 Liter für Menschen über 65 Jahren. Ein Drittel wird in der Regel über das Essen aufgenommen. Der Großteil von ca. 1,5 Liter muss man über Getränke zu sich nehmen. Nur bei bestimmten Erkrankungen sowie nach Absprache mit Ihrem Arzt ist eine geringere tägliche Trinkmenge medizinisch vertretbar bzw. sogar notwendig.
Fazit: Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich nehmen, bevor sich der Durst bemerkbar macht. Um auf der sicheren Seite zu sein, am besten bis zu zwei Liter am Tag trinken.

Bleiben Sie trotz Hitze fit und kommen Sie gut durch heiße Tage!

Der Sommer hat noch nicht begonnen, aber heiße Tage gab es in diesem Jahr schon. Um den Sommer und die Sonne genießen zu können, hier ein paar kleine Tipps:

Bewegung: Bleiben Sie trotz hoher Temperaturen in Bewegung. Wenn möglich natürlich nicht während der Mittagshitze und vermeiden Sie vor allem die pralle Sonne. Einen Morgenspaziergang durch den kühlen Wald oder auf schattigen Wegen oder auch Schwimmen am frühen Morgen oder späten Abend belebt nicht nur, sondern hält auch fit. Denn wer sich gar nicht bewegt hat sogar ein erhöhtes Risiko zu kollabieren. Es gilt auch im Sommer: Wer rastet, der rostet!

Leichtes Essen: Genießen Sie in der warmen Sommerzeit leichte sommerliche Mahlzeiten, die gerne etwas kleiner ausfallen dürfen. Dann hat auch Ihr Magen leichtere Arbeit und Sie selber werden nicht so schnell müde und träge. Schon am Morgen Obst und Müsli, am Mittag einen Salat und abends eine Gemüsesuppe und Ihr Körper wird mit Vitaminen und Nährstoffe bestens versorgt. Denken Sie auch immer daran, leicht verderbliche Lebensmittel sofort kühl zu lagern, damit sich keine Keime und Bakterien verbreiten.

Trinken: Vergessen Sie nicht ausreichend zu trinken. Vor allem ältere Menschen sollten bewusster trinken und auf die Menge achten, da bei ihnen das Durstgefühl nachlässt. Gerade im Sommer ist eine ausreichende Trinkmenge sehr wichtig. Diese kann an heißen Tagen über der empfohlenen Menge von rund 1,5 Litern liegen. Genießen Sie Mineralwasser, gerne auch mit einem Schuss Saft oder Teegetränke, die jeweils nicht zu kalt und ungesüßt sein sollten, damit der Kreislauf nicht noch zusätzlich belastet wird.

Dies sind natürlich nur ein paar Anregungen, damit Sie die Hitze besser vertragen. Bei speziellen Fragen, wie z.B. Ihrer persönlichen Trinkmenge, setzen Sie sich direkt mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Kühle Räume - auch an heißen Tagen!

Sommerzeit: Die Wohnung oder das Haus ist richtig aufgeheizt und nachts kühlt es wenig ab. Die dauerhafte Hitze kann Stress für den Organismus sein. Es gibt jedoch ein paar kleine Tipps bzw. Maßnahmen, die einfach und kostengünstig sind und für Abkühlung sorgen:
- Lüften Sie an sehr heißen Tagen nur in den frühen Morgenstunden oder spät abends. Ansonsten lassen Sie die Fenster und Türen geschlossen.
- Der beste Schutz vor Aufheizen der Räume bietet an den Fenstern bzw. Türen angebrachter außenliegender Sonnen- bzw. Hitzeschutz. Vorhandene Jalousien, Klapp- und Rollläden sollten Sie daher unbedingt schließen. Auf der Terrasse oder dem Balkon bieten geöffnete Sonnenschirme oder Markisen zusätzlichen Schutz vor den warmen Sonnenstrahlen.
- An Südfenstern hilft spezielles Sonnenschutzglas. An bereits vorhandenen Fenstern, an denen z.B. Außenjalousien nicht montiert werden können, bieten außen oder innen angebrachte, meist getönte, Reflexionsfolien einen ähnlichen Schutz. Diese sind allerdings nur begrenzt haltbar und man sollte sich im Vorfeld über das Aufbringen der Folien sowie deren Lichtdurchlässigkeit genauestens informieren.
- Dauerhafter jedoch aufwendiger und kostenintensiver ist auf lange Sicht die fachgerechte Dämmung des Hauses. Diese hilft in doppelter Weise: Im Sommer bleibt die Hitze draußen und im Winter die Wärme im Haus.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema effizienter Hitzeschutz oder wünschen Sie ein  Beratungsgespräch zu Energiesparen, Förderprogramme oder baulichem Wärmeschutz können Sie sich unverbindlich online oder telefonisch an die Energieberatung der Verbraucherzentrale wenden. Diese informieren und beraten Sie individuell und anbieterunabhängig. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder telefonisch 0800/809802400 (kostenfrei).

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